2011/12/11

Das Schicksal der Welt X


Die relativ friedliche Zeit der Zweitausendzwanziger und noch mehr der Zweitausenddreißiger Jahre bedeutet nicht, daß die wenigen Überlebenden wie heute leben werden. Das wird nicht mehr möglich sein. Vieles wird zerstört sein. Ausbeutung wie heute wird nicht mehr akzeptiert werden. Für einige Zeit wird niemand mehr Reichtum aufbauen können, indem er tausend andere in tiefste Armut stürzt. Die dafür notwendigen Machtkonzentrationen werden aufgelöst sein. Die meisten Maschinen werden aufgrund des Treibstoffmangels nicht mehr betrieben werden können. Heutige EU-Beamte können den Ski-Urlaub ihrer Angehörigen vom Steuerzahler bezahlen lassen. Wegen solcher und ähnlicher Ausbeutung müssen heute viele Menschen mitten in Europa in ärmlichen Verhältnissen leben. Sie können keine Vorsorge für die Zukunft treffen. Während militärischer Besetzung und erst recht während Naturkatastrophen wird nicht viel produziert. Für die wenigen Überlebenden wird das zu einer großen Hungersnot führen. Statt auf professionelle Soldaten wird man überall auf Plünderer treffen können, aber Kämpfe mit denen oder zwischen denen werden an anderen Orten nicht zur Kenntnis genommen. Das wird auch nicht möglich sein, mangels Nachrichtensystemen. Manche derer, die die Zukunft sahen, berichten davon, daß es eine große Fluchtbewegung aus dem Norden in den Süden geben wird, wegen des Hungers in Europa. Wer glaubt, bis dahin noch überleben zu können, sollte bedenken, daß die heute in Afrika Verhungernden wegen des Verhaltens der Europäer dort verhungern! Der Grund dafür ist nicht nur, daß die Europäer nicht helfen, wo sie könnten, sondern vielmehr, daß sehr viele Europäer diejenigen bezahlen, die für das Geld den Afrikanern das Essen wegnehmen, um es entweder an Tiere zu verfüttern oder sogar der Spekulation zuführen, was bedeutet, daß die Nahrungsmittel zum großen Teil sogar verbrannt werden, nur um die Preise zu erhöhen! Wo immer irgendjemand die Chance gehabt hat, ein bißchen Einblick in unser Wirtschaftssystem zu nehmen, wird er den durchschnittlichen Europäer als aggressiven Ausbeuter ansehen. Ausbeuter werden bestimmt nirgendwo mehr willkommen sein!

Unter den Bedingungen dürfte es nicht weiter verwunderlich sein, wenn sich ehemalige Ausbeuter oder deren Nachfahren um starke Führer schaaren und schließlich ein neues System der Herrschaft und Unterwerfung etablieren werden. Wie immer in der Geschichte, werden die Menschen absolut nichts aus ihrer Geschichte gelernt haben und sie einmal mehr wiederholen. Höhere Mächte geben nicht viel auf die Zustände in der physischen Welt. Die Menschen werden einen weiteren Versuch nach dem anderen unternehmen, bis sie es endlich verstanden haben. Das heißt es wird nach weiteren Jahrzehnten noch einen Versuch geben und noch einen und noch einen, bis der Mensch endlich auf die Idee kommt, daß die Verelendung anderer Menschen ihn doch nicht am leben halten kann. Höhere Mächte werden zwischendurch immer wieder die Menschen vernichten, die in der Hinsicht versagt haben. Letztendlich ist das sogar der Zweck, dem die Sterblichkeit des Menschen dient und nur deswegen ist sie überhaupt notwendig.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen