2011/12/21

Astromagie X


Im zehnten Artikel über Astromagie stelle ich euch das System der Finanzherrscher vor. Laut einer amerikanischen Astrologin namens Dr. J. Lee Lehman ist das System uralt. Sollte das so sein, dann war die kurze Quellenangabe bereits nicht nötig. Weil das System uralt ist, deshalb fungieren nur die sieben klassischen Planeten als mögliche Finanzherrscher. Sie stehen für Folgendes:

Sonne: Man ist finanzjell unabhängig, lebt vielleicht nicht im Überfluß, aber die Finanzen sind ausgeglichen. Ab und zu kann man sich auch mal etwas Luxus leisten.

Mond: So wie der Mond abnimmt und zunimmt, hat man mal mehr und mal weniger Geld zur Verfügung, weil die Einkünfte schwanken. Das Wohlbefinden ist trotzdem oder vielleicht deswegen vom Geld abhängig.

Merkur: Der Umgang mit Geld ist bedacht und kaufmännisch. Geld wird vorzugsweise investiert oder auch für Reisen ausgegeben.

Venus: Das Geld fließt. Es kommt herein und geht gleich wieder hinaus. Besonders für Luxusgüter wird es gerne ausgegeben. Man sieht Geld vor allem als Mittel an, um das Leben genießen zu können.

Mars: Nur mit Kraft und Einsatz kommt man zu Geld. Es wird einem nichts geschenkt.

Jupiter: Man leistet sich einen großzügigen und verschwenderischen Umgang mit Geld und kann sich das leisten, weil glückliche Umstände das Konto immer wieder auffüllen.

Saturn: Von Saturn kommt niemals etwas Gutes, auch hier nicht. Man muß sparen und sich trotzdem Sorgen ums Geld machen, weil es oft nicht reicht.

Der Finanzherrscher wird durch das Zweite Haus bestimmt, aber er ist nicht dessen Herrscher! Zur Bestimmung des Finanzherrschers unterteilt man das Leben in die drei Abschnitte Kindheit, Mitte und Alter. Weil Menschen unterschiedlich lange leben, nehmen ich und mein Verfasser an, daß die Einteilung nach den alterstypischen Einkommensquellen vorzunehmen ist. Das ist zwar nur eine Annahme, aber eine bessere Erklärung für die Einteilung haben wir nicht. Jedoch kommt bei alten Systemen immer auch die Einteilung nach Saturnumläufen in Frage. Kindheit und Jugend gehören dann zum ersten Saturnumlauf von ungefähr neunundzwanzig Jahren Dauer, der zweite repräsentiert die Lebensmitte und der dritte das Alter. Nach jedem Saturnumlauf soll man weniger Beschränkungen unterliegen und falls man einen vierten Saturnumlauf erlebt, dann auch nicht mehr dem Einfluß der Sterne. Uralte System sind kompliziert, deswegen sind noch zwei Dinge mehr zu berücksichtigen. Nämlich ob die Sonne zum Zeitpunkt der Geburt über (Tag) oder unter (Nacht) dem Horizont stand und das Element des Tierkreiszeichens, das sich an der Spitze des Zweiten Hauses befindet. Am besten stellen wir das mit Hilfe einer Tabelle dar:








ElementKindheitLebensmitteAlter
FeuerTag: Sonne
Nacht: Jupiter
Tag: Jupiter
Nacht: Sonne
Tag und Nacht: Saturn
ErdeTag: Venus
Nacht: Mond
Tag: Mond
Nacht: Venus
Tag und Nacht: Mars
LuftTag: Saturn
Nacht: Merkur
Tag: Merkur
Nacht: Saturn
Tag und Nacht: Jupiter
WasserTag: Venus
Nacht: Mars
Tag: Mars
Nacht: Venus
Tag und Nacht: Mond


Das System verlangt geradezu danach, daß man die eigenen finanzjellen Verhältnisse durch einen Umzug in eine bessere Gegend, die man durch die Methode der Relokation herausfindet, verbessert, falls man feststellt, daß man dem Einfluß eines ungünstigen Finanzherrschers unterliegt. Bei jeder Relokation sollte man neben den Weltlinien besser auch den Finanzherrscher und den Aszendenten berücksichtigen. Zum Beispiel führt ein Aszendent, der erst durch eine Relokation im Krebs zu liegen kommt und natürlich nach wie vor auf die körperliche Erscheinung hinweist, dort zu einer Zunahme der Fettpolster. Das weiß mein Verfasser sogar aus Erfahrung. Je mehr mögliche Einflüsse man berücksichtigt, desto mehr wird die Relokation eine Methode für Fortgeschrittene. Trotzdem ist es die lohnendste Methode, weil man noch größtenteils selbst bestimmen kann, wo man sich aufhält, während sich andere Faktoren oft dem eigenen Einfluß entziehen. Etwas einfacher wird es dadurch, daß sich die meisten Sensitiven Punkte durch eine Relokation nicht verändern lassen.

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