2010/08/30

Fron


Der Begriff Fron ist mittlerweile so unbekannt, daß man normalerweise das zusammengesetzte Wort Fronarbeit benutzt, um zu verdeutlichen, was man damit meint. Weil das Wort Arbeit jedoch immer mehr von seiner Bedeutung entfremdet wird (also mißbräuchlich verwendet wird), wird es trotzdem immer schwerer Zusammenhänge, in denen der Begriff auftaucht, zu verstehen. Es tut also not mal den Begriff Fron zu erklären. Fron ist etwas, das klassischerweise zum Feudalismus gehört. Heute trifft man die Fron außerhalb feudalistischer Staaten nicht an und feudalistische Staaten sind selten, aber es gibt sie noch. Myanmar ist so ein feudalistischer Staat. Dort kann man die Fronarbeit bis heute beobachten. Viele Fronarbeiter wurden und werden dort herangezogen, um die Straßen in die neue Hauptstadt zu bauen. Jede Familie der Untertanen muß einen Fronarbeiter stellen, der beim Bau selbst Hand anlegt. Das ist auch schon das Wesen der Fron. Die Führung eines Staates will etwas getan haben und daher verpflichtet sie ihre Untertanen dazu, das zu tun. Genial einfach, oder? Jedoch nicht unproblematisch.

Weil viele Familien in Myanmar nach wie vor von Subsistenzlandwirtschaft leben, brauchen sie jede Hand, die bei der Arbeit mitanfassen kann. Nun kann jedoch niemand gleichzeitig für das Überleben der eigenen Familie und für Bauprojekte des Staates arbeiten. Deswegen suchen die Familien notgedrungen diejenigen Leute für die Fron aus, auf die sie am ehesten verzichten können. Diese Leute sind nicht nur die Schwächsten der Gesellschaft, sondern auch die körperlich und gesundheitlich Schwächsten. Deswegen sterben immer wieder Menschen wegen der und durch die Fron. Genau der Umstand hat andere Staaten dazu veranlaßt, andere Lösungen für den Fall zu finden, daß ein Staat ein Projekt durchgeführt sehen wollte. Die andere Lösung, die dafür gefunden wurde und der sich die meisten Staaten bedienen, war die Besteuerung. Der Staat erhebt Steuern und bezahlt damit Unternehmen oder Beamte dafür, daß die Projekte durchgeführt werden. Die Staatsbürger wurden steuerpflichtig statt fronpflichtig. Ja, tatsächlich sind die fronpflichtigen Bürger des Staates Myanmar bis heute nicht steuerpflichtig!

Aber auch der Staat Myanmar kennt Steuern. Der Staat Myanmar kennt auch eine große Kluft zwischen arm und reich. Reiche Leute können in Myanmar Steuern bezahlen und sich damit von der Fron befreien. Keiner der Angehörigen der Staatsführung leistet Fronarbeit! Genau der Umstand, daß manche Leute Fron leisten müssen während andere sich Steuern leisten und so von der Fron drücken können, sorgt für soziale Spannungen in Myanmar. Natürlich können junge, kräftige Leute mit wenig Geld ein Fronsystem besser finden als ein Steuersystem, denn ihnen käme es entgegen, aber diese Gruppe ist eine Minderheit und die Verpflichtung zur Fron bliebe ihnen auch, wenn sie älter und schwächer werden. So etwas wie eine allgemeine Wehrpflicht ist ein Überbleibsel eines Fronsystems, sogar eines ausgereifteren — schon wegen der Tauglichkeitsgrade — als das in Myanmar gebräuchliche. Die Proteste, die es vor wenigen Jahren in Myanmar gab und von unserer Presse als politisch motiviert hingestellt werden sollte, wurden übrigens dadurch verursacht, daß es einem größeren Personenkreis in Myanmar erlaubt werden sollte, Steuern zu bezahlen und ihre Familien so von der Fron zu befreien, während die Angehörigen ärmerer Familien weiterhin während der Fronarbeit sterben würden. Auch in Myanmar ist es so, daß Menschen desto schlechter behandelt werden, je ärmer sie sind. Je ärmer der Durchschnitt der Fronarbeiter ist, desto schlechter werden die behandelt, desto schwächer werden sie und desto mehr von ihnen sterben während der Fronarbeit. Das motivierte die Leute zu Protesten. Bei uns dagegen soll nicht nur die Wehrpflicht abgeschafft, sondern stattdessen eine neue allgemeine Dienstpflicht, also ein neues Fronsystem, eingeführt werden. Gleichzeitig soll das Steuersystem beibehalten, die Steuern erhöht und ständig neue Steuern eingeführt werden. Wir suchen uns also das Schlechteste aus allen Systemen aus, vereinigen das zu einem neuen System und beuteln unsere eigene Bevölkerung damit.

2010/08/23

Spendet ihr für Pakistan?


Auf einem bekanntem Forum wird, sicher zu recht, darüber diskutiert, ob man überhaupt an die Konten, die ständig im Fernsehen eingeblendet werden, spenden solle. Tatsächlich scheint mehr dagegen als dafür zu sprechen, zumindest falls man meint, daß man das aus Mitleid tuë und mit der Spende bereits alles erledigt wäre, denn dem ist nicht so. Wenn man sich dann auch noch das Preis-Leistungsverzeichnis der für die meisten solchen Hilfsorganisationen tätigen Bank ansieht, dann weiß man wo das Geld zum größten Teil wirklich bleibt. Das ist eine gigantische Abzocke. Oder würdet ihr bei einer Bank bleiben, die euch solche horrenden Gebühren abverlangt? Also euer Spendengeld richtet in Südasien zumindest nur dann Schaden an, falls es überhaupt dort ankommt. Nun möchtet ihr sicher eine Alternative haben, falls ihr euch tatsächlich sozial engangieren und dabei keinen Schaden anrichten wollt.

Nichts leichter als das. Unterstützt diesen Blök durch eine Spende!. Das geht

  • entweder durch Überweisung in Euro auf das folgende Konto:

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    von Deutschland aus oder

    Inhaber: Hr. Vitki
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    von außerhalb Deutschlands aus,


  • oder in Gold auf das Pecunix-Konto Fuchur.


So lassen sich Spendengelder weise zuteilen und verwenden.

Kali-yuga (कलियुग‌) II


Auf die Tatsache, daß unseren Schülern immer weniger Grundfertigkeiten gelehrt werden, wollte ein weiterer Artikel aus der Serie Entalphabetisierung hinweisen. Eine der Fähigkeiten, an denen es hapert, ist die Fähigkeit, ein arithmetisches Mittel zu berechnen. Aber sogar viele Professoren besitzen diese Fähigkeit nicht! Sie verstehen nichtmal das Prinzip dahinter! Daher läßt sich der Mangel nicht länger als eine Erscheinung der „normalen“ Entalphabetisierung (und die sollte ganz sicher nicht normal sein!) betrachten. Es muß sich daher um ein Symptom eines viel tiefergehenden und unaufhaltsamen Niederganges handeln! Nicht nur an der zunehmenden Anzahl militärischer Konflikte auf der Welt, sondern auch an solchen „Kleinigkeiten“ bemerken wir, daß wir uns im Kali-yuga (कलियुग‌) befinden. Das Kali-yuga (कलियुग‌) läßt sich nicht aufhalten oder gar zurückdrehen, schließlich ist es eine Naturkraft. Aber das ist kein Grund unsere Augen auch vor den Randerscheinungen zu verschließen, die nicht unbedingt sein müßten. Wieso kann man das arithmetische Mittel zu berechnen nicht lehren? Oder zumindest das Prinzip dahinter? Sind die Menschen bereits so weit verblödet? Ach, viele Leser finden jetzt, daß das arithmetische Mittel so einfach zu verstehen sei, daß sie das, was hier berichtet wird, einfach nicht glauben können? Na gut, dann schreiten wir fort zu einem Beispiel.

Vertreter der Zunft der Journalisten behaupten gerne, daß die Menschen immer älter würden. Vertreter der Journaille behaupten sogar, daß die Menschen immer länger leben würden. In diesem Fall hätten es beide Zünfte nicht leicht, falls sie zuverlässiger informieren wollten, weil sie selbst von Wissenschaftlern nur selten Sinnvolles zu dem Thema erfahren. Die Journalisten lassen wir mal außen vor, denn älter bedeutet schließlich nichts weiter als kränker oder wissenschaftlicher ausgedrückt verstärkt multimorbide. Die Journaille und die unfähigen Wissenschaftler berufen sich auf die als Lebenserwartung bekannte, statistisch ermittelte Zahl. Leider sind sogar viele unserer heutigen Wissenschaftler nicht in der Lage, eine Statistik zu lesen oder einigermaßen richtig zu interpretieren. Nichtmal dann, wenn die Statistik nur ein arithmetisches Mittel angibt, reicht es dafür! Sonst wüßten die Wissenschaftler, die Journalisten und kurz darauf auch alle anderen Menschen selbstverständlich, daß es sich bei der Lebenserwartung um nichts anderes als ein statistisches Maß für die Kindersterblichkeit handelt! Rechnen wir mal ein Beispiel. Ein schon seit achtzig Jahren Lebender hatte vier Geschwister, aber alle vier lebten nur jeweils fünf Jahre (für viele Zeitalter vor der Moderne war das eine ganz normale Rate an toten Geschwistern). Wie ihr sicher wißt (oder auch nicht), erhalten wir das arithmetische Mittel der Lebensdauer der ingesamt fünf Personen, indem wir die Zahlen der Jahre zusammenzählen und dann durch die Anzahl der Personen teilen. (Schon die jemand überfordert? Die ersten waren wahrscheinlich schon dabei überfordert, auf fünf Personen zu kommen. Also rechne ich das für euch aus.) Achtzig plus fünf plus fünf plus fünf plus fünf macht hundert. Das geteilt durch fünf, weil es fünf Personen sind, macht zwanzig. Die Lebenserwartung zu Lebzeiten der fünf Personen betrug zwanzig Jahre. Aber um auf eine Lebenserwartung von zwanzig Jahren zu kommen, mußte eine der Personen zwangsläufig achtzig Jahre leben! Das ist jedem sofort klar, der das arithmetische Mittel verstanden hat.

Nun kommt seitens der fachlich versierteren sicher der Einwand, daß Statistik immer eine große Anzahl braucht, so daß eine Stichprobe aus fünf Personen viel zu klein ist. Das stimmt, aber eine einzelne Frau kann nicht viel mehr Kinder bekommen. Also muß man sich innerhalb einer Familie mit Zahlen in dieser Größenordnung zufrieden geben. Richtig ist also die Aussage, daß die Lebenserwartung zu Lebzeiten der fünf Personen in deren Familie zwanzig Jahre betrug. Für eine gesammte Sippe, einen gesammten Stamm oder sogar einen gesamten Staat oder auch weltweit muß man selbstverständlich die erreichten Lebensjahre vieler weiterer Menschen untersuchen. Das heißt, daß man vor allem noch viel mehr tote Kinder zählen muß. Es kam auch häufig vor, daß Mütter während des Geburtsvorganges starben. Das verringerte auch die Überlebenswahrscheinlichkeit ihrer vorher geborenen Kinder. Je größer die untersuchte Gruppe also ist, desto größer ist dort der Anteil an verstorbenen Kindern, die die Zahl der Lebenserwartung nach unten drücken. Um für frühere Zeitalter auf eine durchschnittliche Lebenserwartung von dreißig Jahren (eine in dem Zusammenhang häufig genannte Zahl) kommen zu können, muß es zwangsläufig Menschen gegeben haben, die neunzig Jahre, hundert Jahre oder sogar hundertzwanzig Jahre lang lebten. Eine Lebenserwartung von dreißig Jahren bedeutete, daß sich jemand, der schon dreißig Jahre lang lebte, auf keinen Fall als alt betrachten konnte, weil er es gewohnt war, daß die Menschen in seiner Umgebung mindestens dreimal so lange lebten und dreimal so lange Krankheiten anhäuften. Eine gesteigerte Lebenserwartung bedeutet nichts weiter als daß die Kindersterblichkeit gesunken ist. Trotzdem gibt es Professoren, die euch zu erzählen versuchen, daß Menschen früher schon nach dreißig Jahren alt gewesen wären und nicht mehr lange zu leben gehabt hätten. Daraus folgt, daß wohl zwangsläufig eine allgemeine Verblödung vorliegen muß! Nichts weiter sollte hier bewiesen werden.

Andererseits gibt es immernoch Menschen, die die Unfähigkeit ihrer Mitmenschen, Statistiken zu verstehen, rigoros zu deren Übervorteilung ausnutzen. Das klappt natürlich nur solange sie darin besser sind als ihre Mitmenschen. So behauptet http://finanzcrash.com/forum/read.php?1,56643,56737#msg-56737 daß es für Mediziner bereits Computerprogramme gibt, die herausfinden, in welcher Weise sich die Ergebnisse statistischer Untersuchungen manipulieren lassen, damit am Ende die gewünschte Aussage herauskommt. Vielleicht wurde absichtlich die Vermittlung wichtiger Grundfertigkeiten aus dem Bildungssystem herausgenommen, damit sich die Menschen leichter betrügen lassen? Möglich ist so etwas im Kali-yuga (कलियुग‌).

Mein Verfasser ist ein Chaot


Mein Verfasser ist ein richtiger Chaot. Gerade so als ob er nicht schon seit über zehn Jahren im Netz unterwegs wäre, stellt er sich manchmal noch immer wie ein Anfänger an. So hat er doch jetzt erst entdeckt, daß es zu zweien meiner Artikel Kommentare gibt, die da schon mehr als ein halbes Jahr lang stehen. Zu seinem Glück bedurften die keinerlei Moderation. Aber zur Sicherheit ist jetzt erstmal eingestellt, daß alle Kommentare moderiert werden müssen. Vielleicht bemerkt mein Verfasser sie dadurch wenigstens eher. Es heißt ja, daß man auf Kommentare antworten soll. Zum Glück enthielten die beiden auch keine Fragen, so daß eine Antwort tatsächlich nicht notwendig war. Da hat er wirklich Glück gehabt. Zwei Kommentare sind ja auch nicht gerade viel. Aber auf einem aktiverem Blök hätte so eine Unaufmerksamkeit übel ausgehen können. In dem Fall könnten die Verfasser der Artikel wohl auch nicht auf alle Kommentare antworten. Damit kann man es also sehr wohl übertreiben. Möglicherweise sollte man sich das garnicht erst angewöhnen, falls man irgendwann mal einen lebhaften Blök haben will. Aber ob ich so einer überhaupt werden will? Für jetzt gibt es jedenfalls nur dieses Stückchen meiner Philosophie.

2010/08/11

Dem Staat wirklich nützen


Als müßten sie Anno Domini (es gibt tatsächlich eine Regel, der zufolge kirchliche Begriffe großgeschrieben werden) Zweitausendundzehn ein Sommerloch befürchten, haben Politiker der C-Parteien Ende Juno noch schnell Intelligenztests für Einwanderer gefordert. Der innenpolitische Sprecher der Berliner C-Partei, Peter Trapp, hat über eine Zeitung mit vier großen Buchstaben im Namen verlauten lassen: „Wir müssen bei der Zuwanderung Kriterien festlegen, die unserem Staat wirklich nützen.“ Dazu wurde noch erläutert, daß diese Kriterien neben Berufsausbildung oder fachlicher Qualifikation auch die Intelligenz sein müsse, die jedoch lediglich über einen IQ-Test (IQ ist die Fähigkeit, einen IQ-Test zu bestehen, die jedoch wenig bis nichts mit Intelligenz zu tun hat) festgestellt werden solle.

Dazu gab es bereits einige Kommentare wie zum Beispiel, daß die Forderung nicht von viel Intelligenz zeuge. Jedoch hat bisher noch kein Kommentator die sehr naheliegende Forderung erhoben. Es ist ja eigentlich nichts falsches daran, Kriterien so festlegen zu wollen, daß sie dem Staat wirklich nützen. Aber wieso soll das ausgerechnet Kriterien für Zuwanderung betreffen? Auch wenn Zuwanderung in größeren Quantitäten erfolgt als während früherer historischer Epochen, hat sie doch kaum einen Einfluß auf den Staat. Wer wirklich viel Einfluß darauf hat, wie sehr einem Staat genützt oder geschadet wird, sind dessen Abgeordnete. Man sollte tatsächlich Kriterien so festlegen, daß sie dem Staat wirklich nützen; Kriterien für das Parlament, Kriterien für das passive Wahlrecht.

Tatsächlich ist es für einen Staat sehr nützlich, falls er Abgeordnete hat, die intelligent sind und ihre Intelligenz dann auch noch für den Staat einsetzen. Ebenso ist es für einen Staat sehr schädlich, falls seine Abgeordneten keinerlei Intelligenz für ihren Staat einzusetzen fähig oder gewillt sind. Ich mache keinerlei Aussage darüber, ob Angehörige der C-Parteien dumm oder schlau sind, denn ich bin nicht politisch. Aber einen Intelligenztest und am besten auch noch ein psychologisches Gutachten vor den Zugang zu hohen Ämtern zu setzen wäre für jeden Staat eine sehr gute Idee.

Astromagie IX


Um die Zukunft vorherzusagen hat nicht jeder die Fähigkeiten einer Krake oder auch nur eine Krake wie den unfehlbaren Paul zur Verfügung. Wenn Astrologen die Zukunft, insbesondere das Schicksal eines Menschen, vorhersagen wollen, dann verwenden sie oft die Formel Schicksal = Charakter + Zeit. Die Formel geht davon aus, daß einem Menschen nichts widerfahren kann, das nicht bereits in seinem Geburtshoroskop angelegt ist. Das Geburtshoroskop gilt für ein ganzes Menschenleben, aber in jedem Moment des Menschenlebens ereignet sich etwas anderes. Darum braucht der Astrologe Methoden, die eine Verbindung zwischen dem einen Zeitpunkt und der ständig laufenden Zeit herstellen. Solche Methoden sind die Progressionen. Die Beziehungen zwischen aktuëllen Gestirnsständen und einem Geburtshoroskop heißen Transite. Die Transite sind die erste und wichtigste Form der Progression, sie sind zugleich die einzigen, über die sich der Zeitpunkt eines bestimmten Ereignisses einigermaßen genau bestimmen läßt. Transite verändern sich mit der tatsächlichen Bewegungsgeschwindigkeit der Himmelskörper, das Geburtshoroskop ändert sich garnicht, alle anderen Progressionen befinden sich zwischen diesen beiden Extremen. Leider ist die Sekundärprogression die einzige weitere Progressionsmethode, unter der so ziemlich alle Astrologen das Gleiche verstehen und zwar schaut man sich die Bewegungen der Gestirnstände, vom Geburtshoroskop an berechnet, über einen Tag an, um Aussagen über ein Jahr zu treffen. Neben Transiten und Sekundärprogressionen sind noch die Tertiärprogressionen wichtig, insbesondere die Methode, bei der man sich einen Tag anschaut, um Aussagen über einen Monat zu treffen. Die übrigen Methoden, die es reichlich gibt, entbehren einer astronomischen Grundlage.

Wer lediglich Astrologie konsumiert, für den mag es nicht besonders wichtig sein, ob anhand von Progressionen und Transiten vorhergesagte Ereignisse tatsächlich eintreffen oder nicht. Aber wollen wir damit Magie betreiben, dann sind die Progressionen und Transite über das eigene Geburtshoroskop entscheidend, denn sie legen zum Beispiel fest, wann der typische Lottogewinner mit seinem Gewinn rechnen darf. Sogar falls man so ein Gewinnerhoroskop hat, nutzt man das am besten zum Zeitpunkt passender Transite aus, weil sonst sogar so ein Gewinnertyp große Verluste machen kann. Eine Elektion, die wir uns passend zu einem Ereignis erstellen, kann durch kurz darauf erfolgende unpassende Transite sabotiert werden. Durch Synastrie angezeigte geeignete Partner trifft man zu den Zeitpunkten, die durch Progressionen und Transite zusammen angezeigt werden. Ein unpassender Transit kann auch die Wirkung einer Relokation in ihr Gegenteil verkehren. Falls man sich auf Vorhersagen mittels astrologischer Methoden nicht verlassen können sollte, dann könnte man sich ebenso wenig auf die Astromagie verlassen. Daraus folgt anscheinend, daß alle Ereignisse der Zukunft bereits vorher feststünden. Daraus schließen manche, daß der menschliche Wille nicht frei sein kann. Umgekehrt schließen andere aus dem freien Willen, daß man die Zukunft auf keinerlei Weise vorhersagen könne und auch der Krake Paul nur unverschämt viel Glück gehabt habe. In der Frage gelangen selten auch nur zwei Menschen zu gleichen Ergebnissen. Trotzdem oder vielleicht auch deshalb wird die Frage oft diskutiert. Auch wir sollten das tun, weil die Frage für die Astromagie relevant ist.

Falls die Ereignisse der Zukunft bereits alle in der Gegenwart oder sogar seit der Vergangenheit feststünden, dann wäre es völlig unwesentlich, ob man die Zukunft lange vorher kennen kann oder nicht. An den Ereignissen könnte sich nichts mehr ändern. Alle Methoden der Vorhersagen wären völlig ohne Sinn. Wieso gibt es sie dann überhaupt? Wieso gibt es Streit über die Frage der Determiniertheit? Wieso ist dann nicht von vorneherein alles in der Welt perfekt? Vielleicht weil alles nur mechanisch abläuft, aber dann hätte das Leben keinen Sinn. Der Versuch Magie zu betreiben würde jedenfalls nichts nützen.

Falls andererseits Ereignisse völlig zufällig wären oder sich jederzeit noch ändern könnten bis sie tatsächlich eingetreten sind, dann wäre es doch sicher unmöglich sie vorherzusagen? Spätestens ein Freier Wille würde dafür Sorgen, daß sich jedes vorhergesagte Ereignis noch abwenden ließe. Die Vorhersagen hätten einen Sinn, aber sie würden sich nicht durchführen oder sich zumindest nicht von falschen Vorhersagen unterscheiden lassen. Unter anderem wären auch alle astrologischen Methoden sinnlos und wiederum könnten wir auf diese Weise keine Magie betreiben.

Am deutlichsten zeigt sich das Dilemma beim Versuch, Unfälle zu vermeiden. Nur wenn sie bereits vorher feststehen, können wir sie vorhersagen, aber nur wenn sie nicht feststehen, können wir sie vermeiden. Trotzdem muß es funktionieren, falls wir Astromagie betreiben wollen. Was ist der Ausweg aus dem Dilemma? In den Wörtern Astromagie und Astrologie steckt der Teil Astro-. Davon abgeleitet ist das Adjektiv astral. Mit dem werden die Wörter Astralkörper, Astralsphäre, Astralwelt oder Astralebene gebildet. Die Astrologie beschreibt die Vorgänge des Astralen, das ist die Ebene der Seele. Die Astrologie beschreibt nicht die Ereignisse, die sich in der materiëllen Welt ereignen. Darum kann die auch kein Astrologe voraussagen, in dem Punkt haben sogar die Skeptiker recht. Ein Astrologe kann nur seelische Vorgänge vorhersagen. Der ehrliche Astrologe muß das zugeben. Seelische Vorgänge gehen den körperlichen immer voraus, darum können die materiëllen Ereignisse oft trotzdem richtig vorhergesagt werden. Insbesondere bei sehr aktiven Menschen ziehen seelische Vorgänge materiëlle Ereignisse nach sich. Bei anderen spielen sich Reifeprozesse völlig im Verborgenen ab. Trotzdem machen die Menschen Veränderungen durch, die durch Transite und andere Progressionen angezeigt werden. Die Variante ist lediglich weniger aufreibend. Die seelischen Vorgänge sind im Horoskop vorgezeichnet, die Umsetzung ins Materiëlle bleibt dem Horoskopeigner überlassen. Einen Unfall vermeidet man also am besten dadurch, daß man sich überlegt, zu welchen Veränderungen ein Unfall einen verleiten würde, und die dann zum passenden Zeitpunkt ohne Unfall in die Wege leitet. Dadurch ist der Unfall dann nicht nötig und das astromagische Verfahren der Unfallvermeidung funktioniert. Gleiche Überlegungen muß man natürlich auch für alle anderen astromagischen Verfahren machen.

Israël und seine Nachbarn


Dieser Artikel beantwortet die Frage, warum es im Nahen Osten keinen Frieden geben wird. Es gab schon viele Pläne, um Frieden im Nahen Osten herzustellen. Normalerweise wollen die Gegner der Israëlis, daß Israël die im Sechstagekrieg (beziehungsweise Yom-Kippur-Krieg) eroberten Gebiete zurückgibt, und dann wollen sie gerne Frieden schließen. Immer und in allen Friedensplänen soll Israël die Golanhöhen zurückgeben. Israël kommuniziert leider, daß es nur die Anerkennung des Existenzrechtes Israëls und der Juden verlange, dazu zähle natürlich auch Jerusalem als heiligsten Platz der Juden und Hauptstadt Israëls anzuërkennen. Das Problem dabei ist, daß Israël keinen Frieden schließen kann, solange es dafür die Golanhöhen abtreten müßte.

Wie in allen bisherigen Kriegen, die als Religionskriege ausgegeben wurden, geht es auch beim Konflikt, einschließlich den bisherigen Kriegen, zwischen Israël und den Palästinensern nicht um (irgendeine) Religion. Israël würde durch die Rückgabe der eroberten Gebiete signalisieren, daß man keine Nachteile daraus zu befürchten hat, wenn man Israël in einem völkerrechtswidrigem Angriff überfällt, was Israël überhaupt erst die Gelegenheit zur Eroberung der umstrittenen Gebiete gegeben hatte. So ein Signal will Israël selbstverständlich nicht setzen. Deswegen und weil auch der Status Jerusalems umstritten ist, könnte man annehmen, daß es statt um religiöse Fragen eher um politische ginge. Aber das stimmt wieder nicht.

Es mag im israëlisch-palästinensischen Konflikt vielleicht in dritter Linie um religiöse Fragen und in zweiter Linie um Politik gehen, aber in erster Linie geht es einzig und allein um Trinkwasser. Abgesehen davon, daß Syrien auf zurückgegebenen Golanhöhen Artillerie aufstellen könnte, um Israël zu bedrohen, was die israëlische Eroberung der Golanhöhen überhaupt erst notwendig gemacht hatte, entspringt der größte Teil des in ganz Israël verfügbaren Trinkwassers in den Golanhöhen. Wer die Verfügungsgewalt über die Golanhöhen hat, hat auch die Macht über die israëlische Wasserversorgung. Daß es sich beim israëlisch-palästinensischen Konflikt um einen Wasserkonflikt handelt, könnte man leicht schon daran erkennen, daß alle Reportagen, die in Israël gedreht werden, den Unterschied zwischen der üppigen Bewässerung der Plantagen in jüdischen Siedlungen und dem Wassermangel in den palästinensischen Siedlungen zeigen. Weil Trinkwasser für jeden Menschen, jedes andere Tier und jede Pflanze überlebensnotwendig ist, hängt die tatsächliche Existenz, nicht nur das Existenzrecht, sondern die tatsächliche Existenz Israëls direkt von den Golanhöhen und wer die Macht darüber hat ab. Deswegen kann Israël mit niemandem Frieden schließen, der die Rückgabe der Golanhöhen fordert. Sicherte man zunächst die Trinkwasserversorgung für alle Beteiligten, dann stünde dem Frieden nicht mehr viel im Weg.

Viele der heutigen Konflikte sind Konflikte um Trinkwasser. Allerdings wird das nur in den seltensten Fällen und dann nicht bewußt öffentlich zugegeben. Stellt sich also noch die Frage, warum man das nicht zugeben will. Die Antwort darauf ist einfach. In dem Fall, daß endlich öffentlich bekannt würde, wie knapp trinkbares Wasser heutzutage bereits ist, ließe es sich nicht mehr vermeiden mit dem Recht auf Trinkwasser für alle Menschen ernst zu machen. In dem Fall könnte jedoch niemand mehr mit Wasser ein Geschäft machen. Das träfe auch für alle Parteien zu, die momentan in Konflikte um Wasser verwickelt sind.

Das Schicksal der Welt IX


Wer das Systemfehler-Forum beim damals größten Anbieter deutschsprachiger Foren, dem nicht mehr existierendem Parsimony, kannte, war bereits sechs Jahre zuvor über die Krise der europäischen Börsen, Banken, Wirtschaft, Finanzen und nun auch der Währung informiert. Allerdings kann die Diskussion dort nicht fortgeführt werden, weil es das Forum nicht mehr gibt. Deswegen könnt ihr euch nur noch hier über den weiteren Verlauf des betreffenden Szenarios informieren. Für das Szenario wurden, damals schon, Schauungen, astrologische Erkenntnisse und mathematische Projektionen der Wirtschaftslage ausgewertet. So wurde sogar die Zeit, in der die Krise eintrat, exakt festgestellt. Also machen wir einfach auf diese Art weiter. Wie ich euch bereits informiert habe, werden ab dem Jahr Zweitausendundelf die sozial Schwachen aus den ärmeren europäischen Ländern, sofern sie dazu noch in der Lage sind, in die wohlhabenderen europäischen Länder einwandern, um dort von der besseren sozialen Absicherung zu profitieren. Im Gesundheitssystem ist man auch in allen europäischen Ländern abgesichert, sobald man in irgendeinem Land der Europäischen Union krankenversichert ist. Leider ist es umgekehrt nicht so leicht ohne Wohnortverlegung aus den maroden Systemen mancher Länder zu entfliehen. Daher wird dadurch nicht so viel Druck auf die sozialen Sicherungssysteme ausgeübt werden, wie es eigentlich nach europäischen Standards angebracht wäre. Aber auch so wird bereits genug Sozialabbau in den europäischen Ländern betrieben, weil man die ärmeren Leute für die Fehlspekulationen der Reichen bezahlen sollen, um die Leute auf die Straßen zu treiben. Das ist in Portugal, Spanien, Frankreich und vor allem Griechenland bereits der Fall. Den Einwohnern der genannten Länder sagt man nach, daß sie sowieso gerne streiken. Also muß man das nicht ernst nehmen? Die wenigsten historischen Ereignisse geschehen einfach so über Nacht. Deswegen wird sich die Entwicklung noch über einige Jahre hinziehen. Ab dem Jahr Zweitausendelf werden sich die Proteste verschärfen, aber trotzdem wird man sich in den europäischen Ländern nicht mehr als sonst auch in Lebensgefahr befinden. Selbstverständlich werden jedoch der nordirische und der baskische Terrorismus wieder einsetzen, weil die Aussetzung dieser beiden Konflikte lediglich der wirtschaftlichen Entwicklung geschuldet waren. Wo es keine wirtschaftlichen Probleme gibt, da gibt es auch keinen Terrorismus! Das galt und gilt immer und überall auf der Welt! Etwas merkwürdig ist, daß sich Griechenland und die Türkei darauf geeinigt haben, daß sie sich nicht mehr wegen der umstrittenen Inseln gegenseitig ärgern. Beide Länder sind NATO-Mitglieder, trotzdem haben sie während des gesamten Kalten Krieges ihre Raketen aufeinander gerichtet und griechische Flugzeuge drängten beinahe täglich türkische Flugzeuge von griechischem Territorium ab. Trotzdem nutzte die Türkei nichtmal die Gelegenheit, um zum Gläubiger Griechenlands zu werden, indem sie bei der Umschuldung halfen. Die Türkei hat zwar Hilfskredite angeboten, aber verlangt, daß die Griechen erst darum bitten. Die Griechen haben selbstverständlich ihren Erbfeind um überhauptnichts gebeten. Die Demütigung wäre einfach zu groß gewesen. Trotzdem haben die beiden Länder anscheinend einfach ihren Konflikt beigelegt. Noch nie wurde ein Konflikt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einfach beigelegt. Das ist nur die Ruhe vor dem Sturm, sobald sich die wirtschaftliche Situation weiter verschärft. Allen Europäern dürfte mittlerweile bekannt sein, daß man durch Demonstrationen nichts ändert. Durch demokratische Wahlen ebenfalls nicht. Nur noch mit viel Geld lassen sich Entscheidungen herbeiführen. Das haben die meisten Leute in Europa jedoch nicht. Deshalb werden sie sich vermehrt durch Streiks gegen Fehlentscheidungen wehren, in der Hoffnung, daß sie damit zumindest ihre Gegner (wer dafür gehalten wird ist so nebensächlich wie immer) ebenfalls bei den Finanzen erwischen. Dadurch wird die Wirtschaftskrise noch schlimmer. Aber mehr kann der Europäer nicht tun, weil er genau weiß, daß alles und jeder genau erfaßt, mittlerweile biometrisch erkannt, alles abgespeichert und vernetzt wird, daher jeder den Staatsmächten bekannt ist, die wiederum gut bewaffnet und mit zu weit reichenden Vollmachten ausgestattet sind und der Staatsbürger daher völlig wehrlos ist. Der Europäer kann sich gegen die ihn regierenden Ochlokraten nicht mehr wehren, weil er sonst erschossen oder gefoltert (es gab nicht nur Androhungen, sondern auch schon verbrannte oder über Wochenenden und Feiertage vergessene Gefangene und das alles sogar nach dem Ende des Kalten Krieges und im deutschsprachigen Raum!) oder zumindest in Gefängnisse geworfen, und während der dann folgenden historischen Ereignisse dann dort vergessen werden, wird. Deswegen wehrt der Europäer sich nicht richtig oder käme gar auf die Idee sich zu bewaffnen. Die Union ist schließlich nicht der Balkan. Noch (!) geht es in der Union gesitteter zu. Aber das ändert sich und zwar ziemlich genau um das Jahr Zweitausenddreizehn herum.

Um das Jahr Zweitausendzwölf herum wird das nächste Maximum der Sonnenaktivität erwartet. Dann können Sonnenstürme für den Ausfall elektronischer und sogar elektrischer Geräte führen und sogar zu deren Zerstörung führen. Ohne Gegenmaßnahmen muß man mit weitreichenden Stromausfällen rechnen. Ohne ausreichende Stromversorgung gibt es auch kein Internet, keine Kühlketten oder gar Tiefkühlketten, die Wasserleitungen fallen wegen stillstehender Pumpen aus und im Winter würden die Heizungspumpen nicht funktionieren. Zum Glück erlaubt es die moderne Technik bereits, Stromnetze dagegen abzusichern. Für eine Fernsehdokumentation wurden daher die großen Stromversorger gefragt wie sie das Stromnetz gegen Sonnenstürme absichern. Kein einziger Stromversorger hat geantwortet. Selbstverständlich verzichtet kein großes Unternehmen darauf, sich im Fernsehen darstellen zu dürfen ohne dafür bezahlen zu müssen. Im Klartext heißt das, daß die europäischen Stromnetze in keiner Weise gegen Sonnenstürme abgesichert werden. Wenn dann die Sonnenstürme im Jahr Zweitausenddreizehn als große Polarlichter über ganz Europa sichtbar werden, die europäischen Stromnetze ausfallen lassen und elektronische Geräte zerstören werden, dann wird Europa tatsächlich ohne Elektrizität, ohne fließendes Wasser, ohne Internet, ohne gekühlte oder tiefgekühlte Waren und ohne funktionierende Heizungen dastehen. Sogar die Telefone werden nur mit viel Glück funktionieren und wenn, dann selbstverständlich nur Festnetztelefone mit möglichst alter Technik. Autos mit moderner Elektronik, also die Computer mit angeflanschtem Fahrwerk, werden selbstverständlich auch komplett ausfallen. Ich setze das erst auf das Jahr Zweitausenddreizehn an, statt auf das Jahr Zweitausendzwölf, in dem das Maximum erwartet wird, weil Ende des Jahres Zweitausendzwölf der berüchtigte Maya-Kalender in den nächsten „Long Count“ wechselt. Zu dem Zeitpunkt wird von vielen Verrückten eine Art Weltuntergang erwartet. Zu solchen Zeitpunkten, zu denen viele etwas erwarten und erst recht falls das aufgrund einer Kalenderzahl so ist, passiert niemals etwas. Der russische Astrophysiker Sergej Bogatschow behauptet, daß man die Sonnenaktivität nicht vorherberechnen kann und man deswegen sogar damit rechnen müsse, daß sich das Minimum der Sonnenaktivität noch bis auf das Jahr Zweitausenddreizehn erstrecke. Mit so viel zeitlicher Abweichung sollte man also immer rechnen! Sein bei der NASA für die Sonnenaktivität zuständiger Kollege Richard Fisher sagt jedoch große Sonnenstürme genau wie ich für das Jahr Zweitausenddreizehn voraus. Die Sonnenstürme werden die Lage in Europa so sehr verändern, daß ein paneuropäischer Bürgerkrieg möglich wird. Es gibt eine aus Griechenland stammende Seherschauung, die über den bevorstehenden Krieg zwischen Griechenland und der Türkei berichtet, mit dem die innereuropäischen Kriege beginnen sollen. Der wird dann eintreten.

Auch in Spanien wird es sehr schnell rund gehen. Schon vor Jahren gab es eine astrologische Analyse dazu in einem Netzforum, daß inzwischen schon zweimal komplett von der Bildfläche verschwunden ist. Es ist zwar immer nach einiger Zeit wieder aufgetaucht, aber die alten Beiträge sind verloren. Der Analyse nach war es eher verwunderlich, daß sich Spanien noch immer nicht in einem Bürgerkrieg befindet. Es gibt dort nämlich nicht nur die baskische Unabhängigkeitsbewegung, sondern auch die Katalanen und die Andalusier hassen sich gegenseitig. Die spanischen Inseln dürften eher dazu neigen, den Ausgang des Bürgerkrieges abzuwarten, wie man das auf Inseln immer macht. Die Kanaren haben sowieso längst bessere Verbindungen nach Venezuëla als ins spanische Mutterland. Die Spannungen in Spanien werden durch den hier verlinkten Blök nochmals eindrucksvoll bestätigt. Sobald die Spannungen in Spanien eskalieren werden sich viele Gelegenheiten bieten, alte Rechnungen aus der Franco-Zeit zu begleichen, die nie juristisch oder auch nur historisch aufgearbeitet wurde. Das ist fast schon eine Garantie fürs Blutvergießen.

Von Spanien aus und vielleicht auch von Griechenland aus wird sich die Gewalt auf ganz Europa verbreiten. Bei den trägen Deutschen beginnt sie vielleicht erst, wenn sie in Spanien schon wieder aufhört. Das Blutvergießen wird heftig, aber dafür kurz sein. Es existieren Schauungen über eine vierjährige, friedliche Besetzung Deutschlands. Die europäischen Machthabenden werden der Lage nicht mehr Herr werden und deswegen nach Friedenstruppen aus anderen Erdteilen rufen. Die nordamerikanischen stehen jedoch nicht zur Verfügung, weil Nordamerika aus ähnlichen Gründen ähnliche Probleme wie Europa haben wird. Nach vielen Schauungen zu urteilen wird die Lage in Nordamerika sogar noch schlimmer sein. Wenn eine Besatzungsmacht vier Jahre lang in Deutschland und möglicherweise auch in den angrenzenden Ländern (Schauungen zu denen sind dürftig, in keinem anderem Land ist paranormales so sehr akzeptiert wie in Deutschland) den Mangel verwaltet und den öffentlichen Frieden aufrecht erhält, so daß vier Jahre lang mehr Menschen verhungern als verbluten werden, dann paßt das sehr gut in die Zeitspanne von Zweitausenddreizehn bis Zweitausendsiebzehn.

Im Jahr Zweitausendsiebzehn ist astrologisch gesehen der nächste der ganz großen Kriege mit deutscher Beteiligung fällig. Das heißt die Besatzungsmacht betrachtet ihre Aufgabe entweder als erfüllt, gibt sie auf, weil sie sie nicht erfüllen kann, oder wird als Feind betrachtet und bekämpft. Letzteres ist bei deutscher Beteiligung natürlich sehr unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher ist es, daß sich während der vier Jahre Besatzungszeit manche Gräben geschlossen und andere aufgetan haben, so daß die Karten neu verteilt sind. Daher werden Ideologen versuchen, ihre jeweilige Ideologie mit Gewalt durchzusetzen. Aus der Analyse der Seherschauungen heraus werden Angriffe durch Kommunisten erwartet. Dieses Fähnchen können Europäer jedoch genauso gut hochhalten wie Leute außerhalb Europas. Deswegen sage ich vorher, daß es sich bei dem Krieg nicht um einen Angriff auf das sowieso schon besetzte Deutschland handeln wird, sondern die Bruchlinie mitten durch die Gesellschaft verlaufen wird, obwohl die in den Schauungen verwendeten Waffen als russische identifiziert werden konnten. Russische Militärwaffen machen sowieso den Hauptteil der weltweit illegal verkauften Waffen aus, daher sagt das nichts. Sowohl Deutsche als auch andere Europäer als auch Nichteuropäer werden anderen Deutschen, anderen Europäern und anderen Nichteuropäern gegenüberstehen. Beide Seiten werden eine Ideologie als Rechtfertigung für den Krieg hernehmen. Beide Seiten werden jedoch aufgrund der in den Jahren zuvor angerichteten Zerstörungen durch Hunger angetrieben werden. Nur deswegen ist nach den vorherigen Erfahrungen überhauptnoch ein großer Krieg möglich. Weil immernoch vieles nicht funktionieren wird und viele Waren ihren Weg nicht mehr nach Europa nehmen werden, deswegen wird der Krieg nicht schnell beendet sein können, es sei denn Naturkatastrophen übernehmen das für uns. Wie das geschieht habe ich bereits angedeutet. Vulkane werden dabei das Hauptproblem sein, weil die auch schon für Ernteausfälle gesorgt haben werden. Die Zweitausendzwanziger Jahre werden wieder weitgehend friedlich verlaufen, weil kaum noch jemand zum kriegführen übrig sein wird.

Einer der bestbezahlten Berufe der Zukunft soll der sogenannte „Survival Scout“ sein. Der macht im Prinzip nichts anderes als heute ein Schleuser, der illegale Immigranten über Grenzen schmuggelt. Die werden ebenfalls nicht schlecht bezahlt. Möglicherweise ist bei dem Beruf der Zukunft lediglich an eine Legalisierung des Geschäftsmodells gedacht worden. Dann kann es natürlich weniger um die Überwindung der Grenzen gehen, sondern eher darum Wertgegenstände dahin zu transportieren, wo der Kunde am meisten damit anfangen kann wie zum Beispiel den „Survival Scout“ damit zu bezahlen, und ähnliche Tätigkeiten. Also sowohl Personenschutz als auch Objektschutz als auch logistische Versorgung als auch Erkundungen zu übernehmen. Sollte es tatsächlich Kunden geben, die die Notwendigkeit solcher Dienstleistungen einsehen und besonders in schwierigen Zeiten bereit sind, dafür gut zu bezahlen, dann könnte das schon erklären, woher nach all den vorhergesagten Ereignissen überhaupt noch Überlebende herkommen. Den entsprechenden Beruf zu ergreifen wäre dann eine gute Vorbereitung auf die kommenden Ereignisse. Das gilt natürlich nur, solange man nicht der Gier verfällt, die diese Ereignisse überhaupt erst auslöst. Andernfalls hat man so oder so keine Chance der großen Erdreinigung zu entkommen.

Spenden für ein Siegel?


Dieser Beitrag wurde mit massiver Hilfe der Wikipedia erstellt. Angesichts des Themas ist es geradezu verwunderlich, daß ein Hauptstrommedium wie die Wikipedia tatsächlich einen kritisch verfaßten Beitrag duldet. Normalerweise ist die Wikipedia viel weniger kritisch und beharrt immer auf der persönlichen Meinung eines Administrators, mag diese auch noch so falsch sein. Das hat ihr längst den Spitznamen Adminpedia eingebracht. Darum wird sie hier auch selten zitiert. Aber ausgerechnet bei diesem Thema ist das anders. Das mag daran liegen, daß sich auch die Adminpedia aus Spenden finanziert.

Falls ihr zu viel Massenmedien konsumiert, vor allem das öffentlich-rechtliche Fernsehen ist in dem Fall schlimm, dann glaubt ihr vielleicht, daß man seriöse Hilfsorganisationen an einem ihr verliehenen Spendensiegel erkenne.

Sogenannte Spendensiegel werden von mehreren Organisationen vergeben. In der Schweiz von der Schweizerischen Evangelischen Allianz und von einer Organisation, die sich ZEWO nennt, was lediglich eine alberne Benennung zu sein scheint, weil sich dafür keine Bedeutung finden läßt. In Österreich von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder. In Deutschland vom Deutschen Spendenrat, von der Deutschen Evangelischen Allianz und vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen. Letzteres vergibt seit 1992 ein Spendensiegel und das ist das meistbeworbene.

Verliehen wird so ein Siegel eigentlich auch nicht. Eine Leihe ist immer eine unentgeltliche Angelegenheit. So wird es durch das Bürgerliche Gesetzbuch festgelegt, im deutschen steht das in Paragraph 598, für Österreich oder die Schweiz kann der Paragraph eine andere Nummer tragen, aber der Sachverhalt bleibt gleich. Ein Spendensiegel, ganz besonders das des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen, gibt es jedoch nicht kostenlos, sondern nur für eine Aufnahmegebühr von minimal tausendfünfhundert Euro und einen jährlichen Beitrag von fünfhundert Euro zuzüglich einem Betrag von 0,035 % des jährlichen Sammlungsergebnisses. Durch solche Spendensiegel verschwindet also zunächst mal lediglich jede Menge Geld, das daraufhin nicht mehr zum helfen ausgegeben werden kann. Kann es wenigstens in anderer Hinsicht einen Mehrwert schaffen? Basis der für das Spendensiegel notwendigen Überprüfung sind die Eigenauskünfte der Organisationen wie Jahresberichte, Werbematerial und Informationsbroschüren. Denkt mal darüber nach, falls ihr das noch nicht verlernt habt, wie Leute, die ausschließlich ohne Gegenleistungen Geld abgreifen wollen, Jahresberichte, Werbematerial und Informationsbroschüren gestalten würden. Die wären mit Sicherheit sehr informativ. Mit Sicherheit würden sie einen sehr guten Eindruck erwecken und mit Sicherheit würden sie nicht zeigen, wo das eingenommene Geld wirklich hinfließt. Es würde in die Aufmachung der Berichte und in die Finanzierung der Spendensiegel fließen bis die seriösen Organisationen an Einnahmen übertroffen werden, der Rest wird dann ohne Gegenleistung eingesackt. Wollte eine seriöse Organisation bei der Aufmachung der Broschüren mithalten, dann müßte sie wiederum sehr viel Geld in ihre Selbstverwaltung stecken. Geld, das wieder nicht zum helfen eingesetzt werden kann. So ein Spendensiegel schadet also mehr als es nützt. Daher weiß die Wikipedia schließlich auch, daß nur fünf Prozent der deutschen, überregionalen Hilfsorganisationen das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen tragen. Die meisten Hilfsorganisationen wissen, daß so ein Spendensiegel lediglich ein nicht zu verantwortender, finanziëller Verlust ist.

Deshalb fordere ich euch dazu auf, nicht für die Finanzierung eines Spendensiegels zu spenden, sondern lieber direkt etwas Gutes zu tun. Zum Beispiel könnt ihr für folgende Verwendungszwecke Geld spenden.

Verwendungszweck: Zhèng-Míng
für diesen Blök und die Zhèng-Míng-Bewegung
Verwendungszweck: Barraskar
für das Projekt des mehrsprachigen Lehrromanes
Verwendungszweck: Chinaforum
für das Völkerverständigungsprojekt mit dem Übersetzerforum

Das geht
  • entweder durch Überweisung in Euro auf das folgende Konto:

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    BLZ: 50010517
    Verwendungszweck: Zhèng-Míng

    von Deutschland aus oder

    Inhaber: Hr. Vitki
    BanK: Ing-Diba
    IBAN: DE25 5001 0517 5529 2894 84
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    von außerhalb Deutschlands aus,


  • oder in Gold auf das Pecunix-Konto Fuchur.