2010/02/12

Kali-yuga (कलियुग‌) I


Nicht nur nach dem Maya-Kalender, von dem man in der letzten Zeit mehr Notiz nimmt, geht eine Zeitperiode zu Ende. Andere Kalender haben ebenfalls Perioden, die sich regelmäßig ablösen. Von manchen dieser Methoden der Zeitmessung sind nur noch vage Erinnerungen übrig. Zum Beispiel teilten die Alten Griechen die Zeit in Goldene, Silberne, Bronzene und Eiserne Zeitalter ein. In der angeführten Reihenfolge sind es vier absteigende Zeitalter, auf die wiederum vier aufsteigende Zeitalter in der umgekehrten Reihenfolge folgen. Ein solches Zeitalter dauert zwischen zweitausend und dreitausend Jahren, wir befinden uns an der Grenze zwischen einem absteigendem Eisernem Zeitalter und einem aufsteigendem Eisernen Zeitalter. Wann das genaue Jahr dieser Wende ist, ist leider der Vergessenheit anheim gefallen. Die Eisernen Zeitalter sind daran zu erkennen, daß die Menschen gegeneinander Kriege führen. Sollte die Menschheit bis zum nächsten Bronzenen Zeitalter überleben, dann rückt Frieden für die Welt endlich in greifbare Nähe.

Eine ähnliche Einteilung der Zeitalter kennen wir aus dem Alten Indien. Die indische Philosophie kennt ebenfalls vier Zeitalter, die jedoch alle sehr viel länger dauern, weil sie die Lebensdauer des ganzen Universums einteilen. Außerdem sind sie unterschiedlich lang, das letzte der vier Zeitalter ist das kürzeste, berühmteste und das verkommenste. Es heißt (der) Kali-yuga (कलियुग‌). Ich erwähne es nur aus dem Grund, weil Kali-yuga (कलियुग‌) als Begriff gerne falsch verstanden wird. Kali-yuga (कलियुग‌) wird in moderner Literatur oder nordamerikanischen Filmen gerne so dargestellt als handele es sich um einen Zeitpunkt, zu dem die Welt oder zumindest die Menschheit unterginge. Das ist falsch. Kali-yuga (कलियुग‌) ist ein sehr langer Zeitraum. Wie lange er dauert weiß niemand mehr. Die aus dem Alten Indien erhaltenen Angaben weichen erheblich voneinander ab. Einig sind sie sich lediglich darin, daß wir heute bereits im Kali-yuga (कलियुग‌) leben, daß es vor über achttausend Jahren begonnen hat und daß es mindestens noch achthunderttausend Jahre lang fortdauern wird. Andere Angaben, gehen von zigmillionen weiteren Jahren aus. Der Kali-yuga (कलियुग‌) zeichnet sich dadurch aus, daß die Menschen auch zum Zweck des Vergnügens Sex haben und daß sie gegeneinander Kriege führen. Es ist also ganz offensichtlich, daß wir im Kali-yuga (कलियुग‌) leben. Auch andere Zerfallserscheinung sind offensichtlich. Viele Menschen verblöden heutzutage so schnell, daß man dabei zusehen kann und das betrifft keineswegs nur alte, kranke, senile Menschen. Andere beschreiben das bereits als eine Rückabwicklung der Evolution. Ich habe mich auch schon gefragt, wie man das beschreiben könnte, aber die Alten kannten bereits eine der Evolution gegenläufig gerichtete Entwicklung und beschrieben sie mit den aufeinanderfolgenden absteigenden Zeitaltern. Deswegen beschreibe ich das Phänomen einfach als Kali-yuga (कलियुग‌).

Es gibt noch ein Mißverständnis, daß in Bezug auf den Kali-yuga (कलियुग‌) aufgeklärt werden muß. Er ist nicht nach einem Deva (दॆव‌), also einem indischem Gott, oder einer Devi (दॆवि), also einer indischen Göttin, benannt. Die Inder kennen zwar eine Devi (दॆवि) namens Kālī (काली) und sie ist eine sehr schreckliche Göttin, der die Inder früher Menschenopfer darbrachten und noch heute viele Tieropfer darbringen. Aber Kālī (काली) ist nicht namensgebend für den Kali-yuga (कलियुग‌). Kali-yuga (कलियुग‌) enthält ausschließlich kurze Vokale. Der Name Kālī (काली) enthält dagegen lediglich lange Vokale. In den indischen Schriften (in Indien gibt es nicht nur eine einheimische Schrift) werden kurze Vokale deutlich von langen Vokalen unterschieden. Man sieht daran deutlich, daß die beiden Wörter nicht miteinander verwandt sind. Deswegen kann weder Kali-yuga (कलियुग‌) von Kālī (काली) abgeleitet werden, noch umgekehrt.

Unter der Überschrift Kali-yuga (कलियुग‌) werden wir uns Beispiele für die Verblödung der gesamten Menschheit betrachten, die tatsächlich so extrem sind, daß man sie sich nur noch mit einer Rückabwicklung der Evolution erklären kann.

2010/02/08

Was ist Godo?


„Sind wir zu blöd zum laufen?“, kann man in letzter Zeit wieder vermehrt in Internetforen und an anderen Plätzen lesen, an denen sich intellektuëller Müll abladen läßt. Ich muß dem die Frage entgegenstellen „Sind wir zu blöd zum lesen?“. Lesen ist nämlich mehr als bloßes Buchstabieren! Was ist in diesem Fall das Problem? Mit der Frage „Sind wir zu blöd zum laufen?“ wird etwas beworben, daß sich Godo nennt. Aber eigentlich muß es Godō heißen, kommt aus dem Japanischen und wird im Original ゴドー oder ゴ道 geschrieben, wobei andere Schreibweisen ebenfalls möglich sind. Letzteres ist im Japanischen so gut wie immer der Fall. Das Wort setzt sich zusammen aus dem sinojapanischen Dō (道), was „Weg“ bedeutet, und der angelsächsischstämmigen Wortruine go (Infinitiv: to go), was „gehen“ bedeutet. Gibt es im japanischen etwa kein Wort für „gehen“? Selbstverständlich gibt es das. Es lautet iku (行く). Was soll dann „Weg des Gehens“ bedeuten und warum bilden die Japaner ein Mischmaschwort aus vor langer Zeit übernommenem Chinesisch und dem Überrest eines niederdeutschen Dialektes? Handelt es sich hier um eine extreme Form des Sprachvandalismus? Die seltsame Wortbildung Godō (ゴ道) dürfte ausnahmsweise mal ein sinnvolleres Motiv haben.

Die Japaner haben vor langer Zeit fast alles von den Chinesen übernommen. Chinesen Frauen wurden fast ein Jahrtausend lang die Füße verkrüppelt, wodurch sie sich nur unter großen Schmerzen fortbewegen konnten und deswegen weitgehend auf das Haus beschränkt waren. Dieses Schicksal blieb den japanischen Frauen erspart. Stattdessen war die Damenkleidung (die berühmten Kimono) so konstruiert, daß sie die Frauen am gehen hinderte. Dadurch wurde auf eine weniger dramatische und weniger brutale Art ein ähnlicher Effekt erzielt, wenn auch in geringerem Ausmaß. Sowohl bei Chinesinnen als auch bei Japanerinnen, die heute nicht mehr viel anders als Europäerinnen oder Nordamerikanerinnen behandelt werden, kann man heute beobachten, daß sie immernoch anders gehen als Europäerinnen oder Nordamerikanerinnen. Sie stolpern mehr vorwärts als das sie vorwärts gehen. Das liegt einfach daran, daß ihnen die Vorbilder fehlten. Selbstverständlich ändert sich auch das und man kann das Vorwärtsstolpern immer weniger häufig beobachten. In Japan, wo man aus allem ein Geschäft zu machen versucht, ist es jedoch noch häufig genug, um Vorbilder zum korrekten gehen für Geld anzubieten. Dafür gibt es die Kurse im Godō (ゴ道). Dabei soll die Japanerin nichts anderes lernen als so zu gehen wie das für Europäerinnen und Nordamerikanerinnen ganz natürlich und selbstverständlich ist und deswegen die Herleitung des Namens aus dem Überrest eines europäischen Dialektes. Weniger selbstverständlich ist es inzwischen für diejenigen, die eine fast ausschließlich sitzende Lebensweise pflegen, aber dagegen kan Godō (ゴ道) auch nicht helfen. In China wäre der Bedarf nach solchen Kursen noch größer, aber die Kaufkraft für etwas so nebensächliches ist dort nicht vorhanden. Deswegen gibt es solche Kurse nicht in China. Seltsamerweise versucht man sie nun in Europa auf den Markt zu bringen, obwohl sie da schlicht und ergreifend völlig überflüssig sind.

Welchen Sinn sollte es haben, einer Europäerin, die sowieso wie eine Europäerin geht, beizubringen wie eine Europäerin zu gehen? Sie würde nur unnötig Geld dafür bezahlen, ihr eigenes Vorbild zu sein. Andererseits kann man Frauen anscheinend alles verkaufen. Oder besteht die Zielgruppe in Europa, aufgrund des kulturellen Mißverständnisses, sogar aus europäischen Männern, die nun versuchen wie europäische Frauen zu gehen? Auch das könnten sie billiger haben! Wieso das virale Marketing auf deutschsprachigen Foren? Falls ihr tatsächlich zu viel Geld habt, dann gebt es doch mir oder meinen Schwesterprojekten. Wir können das Geld wirklich sehr gut gebrauchen!
Spendet
  • entweder durch Überweisung in Euro auf das folgende Konto:

    Inhaber: Hr. Vitki
    BanK: Ing-Diba
    Kontonummer: 5529289484
    BLZ: 50010517
    Verwendungszweck: Zhèng-Míng
    für diesen Blök und die Zhèng-Míng-Bewegung
    Verwendungszweck: Barraskar
    für das Projekt des mehrsprachigen Lehrromanes
    Verwendungszweck: Chinaforum
    für das Völkerverständigungsprojekt mit dem Übersetzerforum

    von Deutschland aus oder

    Inhaber: Hr. Vitki
    BanK: Ing-Diba
    IBAN: DE25 5001 0517 5529 2894 84
    SWIFT-BIC: INGDDEFFXXX
    Verwendungszweck: Zhèng-Míng
    für diesen Blök und die Zhèng-Míng-Bewegung
    Verwendungszweck: Barraskar
    für das Projekt des mehrsprachigen Lehrromanes
    Verwendungszweck: Chinaforum
    für das Völkerverständigungsprojekt mit dem Übersetzerforum

    von außerhalb Deutschlands aus,


  • oder in Gold auf das Pecunix-Konto Fuchur.

Anglizismen und Pseudoanglizismen


Wahrscheinlich habt ihr auch schon das Wort grillen in einer gänzlich neuen Bedeutung hören und ertragen müssen. Habt ihr es verstanden? Das neue „grillen“ bedeutet jemanden streng prüfen und zwar im Sinn einer Schulprüfung, also um herauszufinden, was jemand weiß oder nicht weiß. Offensichtlich hat das deutsche Wort grillen eine völlig andere Bedeutung und die neue Bedeutung läßt sich auch nicht durch eine Bedeutungsübertragung konstruieren. Das gleiche gilt für das nordamerikanische Wort „to grill“, das aus dem Deutschen übernommen wurde. Woher stammt also die Idee für die neue Form des gegen die deutsche Sprache gerichteten Sprachvandalismus?

Das ist ganz einfach herauszufinden, aber nur falls man Chinesisch versteht. Dort heißt die Prüfung an Schulen und Universitäten kǎo (考). Das chinesische Wort für grillen lautet kǎo (烤). Man spricht die beiden Wörter völlig gleich aus, obwohl man sie unterschiedlich schreibt. Das verführt chinesische Jugendliche zu einer Art Abkürzungsschreibweise wie man sie auch im Französischen und dem angelsächsischen Dialekt des Niederdeutschen kennt. Das ist der Unterschied zwischen Sprachen, die man so schreibt wie man sie spricht, und Sprachen, bei denen man das nicht tut. Eine geringe Prozentzahl der chinesischen Schriftzeichen soll sogar durch diesen Vorgang erst entstanden sein. Ist das neue „grillen“ ein Sinizismus in der deutschen Sprache? Nein, das ist nicht der Fall! Ein Sinizismus wäre ein Hinweis auf mehr Weltoffenheit und hätte daher auch eine gute Seite. Aber eine gute Seite gibt es beim Sprachvandalismus nicht. Sprachvandalen sind niemals weltoffen! Etwas mehr Weltoffenheit gibt es in sich traditionell als Einwanderungsländern verstehenden Staaten. So gelangte der Sinizismus „to grill“ in der Bedeutung jemanden prüfen in das nordamerikanische Platt(deutsche).

Deutsche Sprachvandalen halten scheinbar ständig Ausschau nach neuen Möglichkeiten die deutsche (von althochdeutsch „teodisc“: Sprache des Volkes, allgemein verständlich) Sprache weniger verständlich und dadurch weniger brauchbar zu machen. Eines Tages bekamen instutitionalisierte (das heißt hier in Medienanstalten organisierte) Sprachvandalen mit wie nordamerikanische Zulieferer (denn eigene Inhalte gibt es in der deutschsprachigen Medienindustrie schon lange nicht mehr) den Ausdruck „to grill“ in der Bedeutung jemanden streng prüfen verwendeten. Sie hielten den Ausdruck für einen neuen Anglizismus und fingen sofort damit an, den vermeintlich neuen Ausdruck und Pseudoanglizismus in der deutschen Sprache zu verbreiten.

Wir müssen nochmal ausdrücklich festhalten, daß es sich bei dem neuen „grillen“ weder um eine Bedeutungsübertragung, noch um einen irgendwie nützlichen fremdsprachlichen Ausdruck, noch um eine auch noch so geringes Anzeichen von Weltoffenheit handelt, sondern der Ausdruck einzig und allein deswegen durch die deutsche Sprachlandschaft getrieben wird, weil manche ihn, und das auch noch fälschlicherweise (!), für einen Anglizismus hielten und halten. Das erscheint euch als Motiv nicht sehr motivierend? Natürlich ist das für intelligente Menschen schwer nachzuvollziehen, aber intelligente Menschen betätigen sich auch nicht als Sprachvandalen. Sprachvandalen wissen einfach aus Erfahrung, daß sich Anglizismen immer eignen, um die Ausdrucksfähigkeit einer Sprache stark zu beschneiden und ihr so nicht wieder auszugleichenden Schaden zuzufügen.

Das Schicksal der Welt IV


Viele Leute, die sich mit Schauungen und Prophezeiungen beschäftigen, erwarten zum Beispiel aufgrund eines Periodenwechsels im Maya-Kalender große, revolutionäre Ereignisse. Periodenwechsel in anderen Kalendern hatten jedoch noch nie so einen Effekt. Unter den Experten gibt es hellfühlige Leute, die glauben, daß das Jahr Zweitausendundelf (das ist schon nächstes Jahr!) viel größere Umstürze mit sich bringen wird, obwohl sie das nicht erklären können. Sie wissen trotz ihrer Hellfühligkeit nicht, was das Jahr bringen wird. Erst hielt ich es für überflüssig daran auch nur einen weiteren Gedanken zu verschwenden.

Aber dann habe ich es verstanden. Erinnert ihr euch an den Beitritt der osteuropäischen Staaten zur Europäischen Union? Damals wurde eine Sperrfrist vereinbart, aufgrund der die Osteuropäer noch nicht von den Regelungen des Schengener Abkommens profitieren können. Was wäre wenn sie könnten?

Es gibt ein Gerichtsurteil, nach dem jeder, der sich legal in Deutschland aufhält und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht die Grundsicherung zu gewähren ist, auch wenn die Person zuvor noch nie in Deutschland gearbeitet hat. Einerseits ist die deutsche Grundsicherung viel zu niedrig und mit extremen Schikanen verbunden. Andererseits geht es den gesellschaftlichen Verlierern zum Beispiel in Polen noch schlechter. In Polen erhalten Arbeitsplatzlose lediglich hundert Euro pro Monat und auch das nur über die Dauer von sechs Monaten, danach sind sie auf sich alleine gestellt. Deswegen erfrieren jedes Jahr viele Polen, obwohl Selbstversorgung dort noch ziemlich normal ist. Die Polen und wahrscheinlich auch noch viele andere Schengen-EU-Bürger, die die Wahl haben zu sterben oder sich von deutschen Beamten schikanieren zu lassen, dürften letzteres als das kleinere Übel ansehen und „rübermachen“. Darauf sind die deutschen Sozialsysteme jedoch in keinster Weise vorbereitet, was überdeutlich durch die vielen Gerichtsurteile durch und um HartzIV bewiesen wird. Den anderen westeuropäischen Staaten, die ebenfalls für die Verlierer der osteuropäischen Gesellschaften aufkommen müßten, dürfte es ähnlich ergehen.

Momentan stehen Polen nicht dem deutschen Arbeitsmarkt zur Verfügung, weil die vereinbarte Sperrfrist beim Beitritt der osteuropäischen Staaten zur Europäischen Union noch nicht abgelaufen ist. Wie ihr euch sicher erinnert, ist es am Anfang des Jahres Zweitausendundelf endlich so weit. Wer dieses Jahr in Polen oder anderen osteuropäischen Staaten noch erfrieren muß, hätte sich nächstes Jahr nur noch nach Deutschland zu begeben und sich vom Amt schikanieren lassen brauchen, um sich vor dem Erfrieren zu retten. Selbstverständlich werden sie das tun, denn schließlich geht es um ihr Leben. Danach werden die Sozialsysteme Deutschlands und der westeuropäischen Staaten unerbittlich und komplett zusammenbrechen. Die Rechtsradikalen, und wahrscheinlich auch die Politkaste, der westeuropäischen Staaten werden versuchen en Polen und anderen Osteuropäern die Schuld daran in die Schuhe zu schieben. Aber alle in Mitteleuropa und Westeuropa Einheimischen, die die Menschenrechte achten, werden auf der Seite der Osteuropäer stehen, weil die nichts weiter im Sinn haben als ihr Leben zu retten.

Dadurch könnte ein Bürgerkrieg in Deutschland und wahrscheinlich sogar in der gesamten Europäischen Union beginnen. In den vergangenen Jahren wurde die meiste Gewalt in Fußballstadien und deren Umgebung ausgeübt. Darauf wurde staatlicherseits mit der Sperrung der betreffenden Fußballstadien reagiert. Schon seit der Zeit der Alten Römer hält man den Zorn der Massen im Zaum, indem man ihnen panem et circenses gibt. Durch die Sperrung der Fußballstadien würde dem abgehängten Teil des Volkes jedoch ein wesentlicher Teil der circenses entzogen. Das wiederum geht für die Staatsmacht selten gut aus. Einige Berufspolitiker dürften bereits eine deutliche Ahnung davon haben, was auf sie zukommen wird, jedenfalls ließen sich so die vielen eiligen Versuche in der letzten Zeit erklären, die Bundeswehr im Innern einsetzen zu wollen, Polizei und Geheimdienste zu vereinigen und grundlegende Menschenrechte bis zur de facto-Abschaffung einzuschränken. Die größten Hämmer in dieser Hinsicht werden während der Ablenkung durch die Fußballweltmeisterschaft, die in diesem Jahr wieder stattfindet, noch schnell durch den Bundestag durchgewunken werden.