2010/09/12

Gefahren der Gentechnik III


Im nordamerikanischen Staat North Dakota gab es eine genetische Untersuchung wildwachsender Rapspflanzen. Dabei wurde festgestellt, daß bereits sechsundachtzig Prozent der wildwachsenden Rapspflanzen, die angeblich nicht durch kommerziël angebaute genveränderte Pflanzen beeinträchtigt werden, selbst genetische Veränderungen aufwiesen. Untersucht wurden sie auf die Resistenzgene gegen Pestizide, die in kommerziëll angebaute genetisch veränderte Pflanzen eingebaut werden, damit gewisse Unternehmen mehr Pestizide verkaufen können, die dann umso höher dosiert und schonungsloser eingesetzt werden können. Möglicherweise hat es sogar noch weitere genetische Veränderungen der wildwachsenden Pflanzen gegeben, aber auf andere genetische Veränderungen wurden sie nicht untersucht. Das untersuchte Gen lag manchmal doppelt vor. Daraus folgt, daß es sich nicht um die gleiche Sorte Pflanzen handelte, die auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen angebaut wurden. Es hat also niemand zusätzliche Flächen zum Anbau genutzt, die ihm nicht gehörten, sondern es handelt sich tatsächlich um wilde Pflanzen, die das veränderte Gen auf andere Weise als die kommerziëll angebauten erworben haben müssen. Die Verdoppelung der fraglichen Gene weist darauf hin, daß sie nicht in direkter Linie vererbt wurden, sondern daß ein intensiver genetischer Umbau stattgefunden haben muß. Darum wäre es angebracht solche Pflanzen auf weitere genetische Veränderungen zu untersuchen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen