2010/08/11

Das Schicksal der Welt IX


Wer das Systemfehler-Forum beim damals größten Anbieter deutschsprachiger Foren, dem nicht mehr existierendem Parsimony, kannte, war bereits sechs Jahre zuvor über die Krise der europäischen Börsen, Banken, Wirtschaft, Finanzen und nun auch der Währung informiert. Allerdings kann die Diskussion dort nicht fortgeführt werden, weil es das Forum nicht mehr gibt. Deswegen könnt ihr euch nur noch hier über den weiteren Verlauf des betreffenden Szenarios informieren. Für das Szenario wurden, damals schon, Schauungen, astrologische Erkenntnisse und mathematische Projektionen der Wirtschaftslage ausgewertet. So wurde sogar die Zeit, in der die Krise eintrat, exakt festgestellt. Also machen wir einfach auf diese Art weiter. Wie ich euch bereits informiert habe, werden ab dem Jahr Zweitausendundelf die sozial Schwachen aus den ärmeren europäischen Ländern, sofern sie dazu noch in der Lage sind, in die wohlhabenderen europäischen Länder einwandern, um dort von der besseren sozialen Absicherung zu profitieren. Im Gesundheitssystem ist man auch in allen europäischen Ländern abgesichert, sobald man in irgendeinem Land der Europäischen Union krankenversichert ist. Leider ist es umgekehrt nicht so leicht ohne Wohnortverlegung aus den maroden Systemen mancher Länder zu entfliehen. Daher wird dadurch nicht so viel Druck auf die sozialen Sicherungssysteme ausgeübt werden, wie es eigentlich nach europäischen Standards angebracht wäre. Aber auch so wird bereits genug Sozialabbau in den europäischen Ländern betrieben, weil man die ärmeren Leute für die Fehlspekulationen der Reichen bezahlen sollen, um die Leute auf die Straßen zu treiben. Das ist in Portugal, Spanien, Frankreich und vor allem Griechenland bereits der Fall. Den Einwohnern der genannten Länder sagt man nach, daß sie sowieso gerne streiken. Also muß man das nicht ernst nehmen? Die wenigsten historischen Ereignisse geschehen einfach so über Nacht. Deswegen wird sich die Entwicklung noch über einige Jahre hinziehen. Ab dem Jahr Zweitausendelf werden sich die Proteste verschärfen, aber trotzdem wird man sich in den europäischen Ländern nicht mehr als sonst auch in Lebensgefahr befinden. Selbstverständlich werden jedoch der nordirische und der baskische Terrorismus wieder einsetzen, weil die Aussetzung dieser beiden Konflikte lediglich der wirtschaftlichen Entwicklung geschuldet waren. Wo es keine wirtschaftlichen Probleme gibt, da gibt es auch keinen Terrorismus! Das galt und gilt immer und überall auf der Welt! Etwas merkwürdig ist, daß sich Griechenland und die Türkei darauf geeinigt haben, daß sie sich nicht mehr wegen der umstrittenen Inseln gegenseitig ärgern. Beide Länder sind NATO-Mitglieder, trotzdem haben sie während des gesamten Kalten Krieges ihre Raketen aufeinander gerichtet und griechische Flugzeuge drängten beinahe täglich türkische Flugzeuge von griechischem Territorium ab. Trotzdem nutzte die Türkei nichtmal die Gelegenheit, um zum Gläubiger Griechenlands zu werden, indem sie bei der Umschuldung halfen. Die Türkei hat zwar Hilfskredite angeboten, aber verlangt, daß die Griechen erst darum bitten. Die Griechen haben selbstverständlich ihren Erbfeind um überhauptnichts gebeten. Die Demütigung wäre einfach zu groß gewesen. Trotzdem haben die beiden Länder anscheinend einfach ihren Konflikt beigelegt. Noch nie wurde ein Konflikt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einfach beigelegt. Das ist nur die Ruhe vor dem Sturm, sobald sich die wirtschaftliche Situation weiter verschärft. Allen Europäern dürfte mittlerweile bekannt sein, daß man durch Demonstrationen nichts ändert. Durch demokratische Wahlen ebenfalls nicht. Nur noch mit viel Geld lassen sich Entscheidungen herbeiführen. Das haben die meisten Leute in Europa jedoch nicht. Deshalb werden sie sich vermehrt durch Streiks gegen Fehlentscheidungen wehren, in der Hoffnung, daß sie damit zumindest ihre Gegner (wer dafür gehalten wird ist so nebensächlich wie immer) ebenfalls bei den Finanzen erwischen. Dadurch wird die Wirtschaftskrise noch schlimmer. Aber mehr kann der Europäer nicht tun, weil er genau weiß, daß alles und jeder genau erfaßt, mittlerweile biometrisch erkannt, alles abgespeichert und vernetzt wird, daher jeder den Staatsmächten bekannt ist, die wiederum gut bewaffnet und mit zu weit reichenden Vollmachten ausgestattet sind und der Staatsbürger daher völlig wehrlos ist. Der Europäer kann sich gegen die ihn regierenden Ochlokraten nicht mehr wehren, weil er sonst erschossen oder gefoltert (es gab nicht nur Androhungen, sondern auch schon verbrannte oder über Wochenenden und Feiertage vergessene Gefangene und das alles sogar nach dem Ende des Kalten Krieges und im deutschsprachigen Raum!) oder zumindest in Gefängnisse geworfen, und während der dann folgenden historischen Ereignisse dann dort vergessen werden, wird. Deswegen wehrt der Europäer sich nicht richtig oder käme gar auf die Idee sich zu bewaffnen. Die Union ist schließlich nicht der Balkan. Noch (!) geht es in der Union gesitteter zu. Aber das ändert sich und zwar ziemlich genau um das Jahr Zweitausenddreizehn herum.

Um das Jahr Zweitausendzwölf herum wird das nächste Maximum der Sonnenaktivität erwartet. Dann können Sonnenstürme für den Ausfall elektronischer und sogar elektrischer Geräte führen und sogar zu deren Zerstörung führen. Ohne Gegenmaßnahmen muß man mit weitreichenden Stromausfällen rechnen. Ohne ausreichende Stromversorgung gibt es auch kein Internet, keine Kühlketten oder gar Tiefkühlketten, die Wasserleitungen fallen wegen stillstehender Pumpen aus und im Winter würden die Heizungspumpen nicht funktionieren. Zum Glück erlaubt es die moderne Technik bereits, Stromnetze dagegen abzusichern. Für eine Fernsehdokumentation wurden daher die großen Stromversorger gefragt wie sie das Stromnetz gegen Sonnenstürme absichern. Kein einziger Stromversorger hat geantwortet. Selbstverständlich verzichtet kein großes Unternehmen darauf, sich im Fernsehen darstellen zu dürfen ohne dafür bezahlen zu müssen. Im Klartext heißt das, daß die europäischen Stromnetze in keiner Weise gegen Sonnenstürme abgesichert werden. Wenn dann die Sonnenstürme im Jahr Zweitausenddreizehn als große Polarlichter über ganz Europa sichtbar werden, die europäischen Stromnetze ausfallen lassen und elektronische Geräte zerstören werden, dann wird Europa tatsächlich ohne Elektrizität, ohne fließendes Wasser, ohne Internet, ohne gekühlte oder tiefgekühlte Waren und ohne funktionierende Heizungen dastehen. Sogar die Telefone werden nur mit viel Glück funktionieren und wenn, dann selbstverständlich nur Festnetztelefone mit möglichst alter Technik. Autos mit moderner Elektronik, also die Computer mit angeflanschtem Fahrwerk, werden selbstverständlich auch komplett ausfallen. Ich setze das erst auf das Jahr Zweitausenddreizehn an, statt auf das Jahr Zweitausendzwölf, in dem das Maximum erwartet wird, weil Ende des Jahres Zweitausendzwölf der berüchtigte Maya-Kalender in den nächsten „Long Count“ wechselt. Zu dem Zeitpunkt wird von vielen Verrückten eine Art Weltuntergang erwartet. Zu solchen Zeitpunkten, zu denen viele etwas erwarten und erst recht falls das aufgrund einer Kalenderzahl so ist, passiert niemals etwas. Der russische Astrophysiker Sergej Bogatschow behauptet, daß man die Sonnenaktivität nicht vorherberechnen kann und man deswegen sogar damit rechnen müsse, daß sich das Minimum der Sonnenaktivität noch bis auf das Jahr Zweitausenddreizehn erstrecke. Mit so viel zeitlicher Abweichung sollte man also immer rechnen! Sein bei der NASA für die Sonnenaktivität zuständiger Kollege Richard Fisher sagt jedoch große Sonnenstürme genau wie ich für das Jahr Zweitausenddreizehn voraus. Die Sonnenstürme werden die Lage in Europa so sehr verändern, daß ein paneuropäischer Bürgerkrieg möglich wird. Es gibt eine aus Griechenland stammende Seherschauung, die über den bevorstehenden Krieg zwischen Griechenland und der Türkei berichtet, mit dem die innereuropäischen Kriege beginnen sollen. Der wird dann eintreten.

Auch in Spanien wird es sehr schnell rund gehen. Schon vor Jahren gab es eine astrologische Analyse dazu in einem Netzforum, daß inzwischen schon zweimal komplett von der Bildfläche verschwunden ist. Es ist zwar immer nach einiger Zeit wieder aufgetaucht, aber die alten Beiträge sind verloren. Der Analyse nach war es eher verwunderlich, daß sich Spanien noch immer nicht in einem Bürgerkrieg befindet. Es gibt dort nämlich nicht nur die baskische Unabhängigkeitsbewegung, sondern auch die Katalanen und die Andalusier hassen sich gegenseitig. Die spanischen Inseln dürften eher dazu neigen, den Ausgang des Bürgerkrieges abzuwarten, wie man das auf Inseln immer macht. Die Kanaren haben sowieso längst bessere Verbindungen nach Venezuëla als ins spanische Mutterland. Die Spannungen in Spanien werden durch den hier verlinkten Blök nochmals eindrucksvoll bestätigt. Sobald die Spannungen in Spanien eskalieren werden sich viele Gelegenheiten bieten, alte Rechnungen aus der Franco-Zeit zu begleichen, die nie juristisch oder auch nur historisch aufgearbeitet wurde. Das ist fast schon eine Garantie fürs Blutvergießen.

Von Spanien aus und vielleicht auch von Griechenland aus wird sich die Gewalt auf ganz Europa verbreiten. Bei den trägen Deutschen beginnt sie vielleicht erst, wenn sie in Spanien schon wieder aufhört. Das Blutvergießen wird heftig, aber dafür kurz sein. Es existieren Schauungen über eine vierjährige, friedliche Besetzung Deutschlands. Die europäischen Machthabenden werden der Lage nicht mehr Herr werden und deswegen nach Friedenstruppen aus anderen Erdteilen rufen. Die nordamerikanischen stehen jedoch nicht zur Verfügung, weil Nordamerika aus ähnlichen Gründen ähnliche Probleme wie Europa haben wird. Nach vielen Schauungen zu urteilen wird die Lage in Nordamerika sogar noch schlimmer sein. Wenn eine Besatzungsmacht vier Jahre lang in Deutschland und möglicherweise auch in den angrenzenden Ländern (Schauungen zu denen sind dürftig, in keinem anderem Land ist paranormales so sehr akzeptiert wie in Deutschland) den Mangel verwaltet und den öffentlichen Frieden aufrecht erhält, so daß vier Jahre lang mehr Menschen verhungern als verbluten werden, dann paßt das sehr gut in die Zeitspanne von Zweitausenddreizehn bis Zweitausendsiebzehn.

Im Jahr Zweitausendsiebzehn ist astrologisch gesehen der nächste der ganz großen Kriege mit deutscher Beteiligung fällig. Das heißt die Besatzungsmacht betrachtet ihre Aufgabe entweder als erfüllt, gibt sie auf, weil sie sie nicht erfüllen kann, oder wird als Feind betrachtet und bekämpft. Letzteres ist bei deutscher Beteiligung natürlich sehr unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher ist es, daß sich während der vier Jahre Besatzungszeit manche Gräben geschlossen und andere aufgetan haben, so daß die Karten neu verteilt sind. Daher werden Ideologen versuchen, ihre jeweilige Ideologie mit Gewalt durchzusetzen. Aus der Analyse der Seherschauungen heraus werden Angriffe durch Kommunisten erwartet. Dieses Fähnchen können Europäer jedoch genauso gut hochhalten wie Leute außerhalb Europas. Deswegen sage ich vorher, daß es sich bei dem Krieg nicht um einen Angriff auf das sowieso schon besetzte Deutschland handeln wird, sondern die Bruchlinie mitten durch die Gesellschaft verlaufen wird, obwohl die in den Schauungen verwendeten Waffen als russische identifiziert werden konnten. Russische Militärwaffen machen sowieso den Hauptteil der weltweit illegal verkauften Waffen aus, daher sagt das nichts. Sowohl Deutsche als auch andere Europäer als auch Nichteuropäer werden anderen Deutschen, anderen Europäern und anderen Nichteuropäern gegenüberstehen. Beide Seiten werden eine Ideologie als Rechtfertigung für den Krieg hernehmen. Beide Seiten werden jedoch aufgrund der in den Jahren zuvor angerichteten Zerstörungen durch Hunger angetrieben werden. Nur deswegen ist nach den vorherigen Erfahrungen überhauptnoch ein großer Krieg möglich. Weil immernoch vieles nicht funktionieren wird und viele Waren ihren Weg nicht mehr nach Europa nehmen werden, deswegen wird der Krieg nicht schnell beendet sein können, es sei denn Naturkatastrophen übernehmen das für uns. Wie das geschieht habe ich bereits angedeutet. Vulkane werden dabei das Hauptproblem sein, weil die auch schon für Ernteausfälle gesorgt haben werden. Die Zweitausendzwanziger Jahre werden wieder weitgehend friedlich verlaufen, weil kaum noch jemand zum kriegführen übrig sein wird.

Einer der bestbezahlten Berufe der Zukunft soll der sogenannte „Survival Scout“ sein. Der macht im Prinzip nichts anderes als heute ein Schleuser, der illegale Immigranten über Grenzen schmuggelt. Die werden ebenfalls nicht schlecht bezahlt. Möglicherweise ist bei dem Beruf der Zukunft lediglich an eine Legalisierung des Geschäftsmodells gedacht worden. Dann kann es natürlich weniger um die Überwindung der Grenzen gehen, sondern eher darum Wertgegenstände dahin zu transportieren, wo der Kunde am meisten damit anfangen kann wie zum Beispiel den „Survival Scout“ damit zu bezahlen, und ähnliche Tätigkeiten. Also sowohl Personenschutz als auch Objektschutz als auch logistische Versorgung als auch Erkundungen zu übernehmen. Sollte es tatsächlich Kunden geben, die die Notwendigkeit solcher Dienstleistungen einsehen und besonders in schwierigen Zeiten bereit sind, dafür gut zu bezahlen, dann könnte das schon erklären, woher nach all den vorhergesagten Ereignissen überhaupt noch Überlebende herkommen. Den entsprechenden Beruf zu ergreifen wäre dann eine gute Vorbereitung auf die kommenden Ereignisse. Das gilt natürlich nur, solange man nicht der Gier verfällt, die diese Ereignisse überhaupt erst auslöst. Andernfalls hat man so oder so keine Chance der großen Erdreinigung zu entkommen.

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