2009/09/19

Ganz unpolitisch zum Wahl-o-maten


Bald sind in Deutschland Bundestagswahlen. Daher ist die Benutzung sogenannter Wahlomaten im Moment sehr beliebt. Aber anscheinend ist eine große Anzahl an Wahlberechtigten einfach zu dämlich, um sie zu benutzen. So häufen sich in letzter Zeit im Netz Beschwerden der Wahlberechtigten darüber, daß sie laut den Wahlomaten Parteien wie der NPD nahestehen würden. Aus dem Grund hat mein Verfasser die Wahlomaten selbst ausprobiert und wurde immer als violett eingestuft. Abgesehen davon, daß eine Stimme für die Violetten eine Form der Ungültigmachung der eigenen Stimme ist, läßt sich gegen die Violetten nichts einwenden. Das Ergebnis war also perfekt. An den Wahlomaten kann das Problem der anderen Benutzer nicht liegen. Entweder stehen die Benutzer viel weiter rechts als sie selbst wahrhaben wollen, was mit Sicherheit nicht gut für Deutschland und auch nicht für andere Länder ist, oder die entsprechenden Parteien werden unterschätzt. Letzteres ist allerdings unwahrscheinlich, denn Leute mit ähnlichen Zielen befinden sich bereits in hohen Ämtern. Vielleicht ist ein Teil des Stimmviehes aber auch nur zu dämlich, um das Original des Wahl-o-maten zu finden. In dem Fall da entlang, um zum Original-Wahl-o-maten zu kommen. Jedoch nicht das Original, sondern der treffenderweise Egalautomat genannte Wahlomat der Surfpoeten ist der beste aller bisherigen Wahlomaten. Dorthin geht es da entlang. Es könnte natürlich auch sein, daß manche der scheinbar falschen Zuordnungen dadurch bewirkt wurden, daß viele Benutzer des Wahlomaten auf dessen letzte Frage hereingefallen sind, die tendenziös das herrschende System als Demokratie bezeichnet und fragt, ob man das als bestes System ansehe. Selbstverständlich denken viele Benutzer bei der Frage sofort an die Ochlokratie, die in Deutschland und vielen anderen Ländern tatsächlich herrscht. Natürlich sieht niemand die Ochlokratie (Herrschaft der Schlechten) als das beste System an, weil eine Demokratie wie in der Schweiz nunmal das beste System ist, zumindest aus der Sicht echter Demokraten. Das führt sofort zur Verneinung der Frage, aber in dem Moment ist man darauf hereingefallen, weil auch Wahlomaten nicht neutral sind. Bildung würde dazu führen, daß man das sofort durchschaut. Exakte Formulierungen hätten dazu geführt, daß alle Benutzer sofort verstanden hätten, worum es in der Frage geht. Die Tatsache, daß viele Leute heutzutage auf so eine tendenziös gestellte Frage hereinfallen können, zeigt das dringende Erfordernis einer starken Zhèng-Míng-Bewegung.

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