2009/05/22

Biodiesel


Biodiesel führt einen sehr irreführenden Namen. Biodiesel ist ein Erdölprodukt. Biodiesel wird aus dem Giftstoff Methanol hergestellt. Zwar stimmt es, daß auch Fettsäuren für die Herstellung des Biodiesels verwendet werden, aber das macht den weder ökologischer noch sonstwie biologischer. Der Biodiesel ist sogar dermaßen unbiologisch, daß er bereits erfolgreich als Totalherbizid verwendet wurde.

Totalherbizide sind Gifte, die alle Pflanzen töten. Die meisten sogenannten Unkrautvernichtungsmittel werden von der chemischen Industrie hergestellt und von Landwirten gekauft und eingesetzt. Wo Biodiesel verteilt wird, wachsen jedoch auch keine Nutzpflanzen mehr. Die für die Biodieselproduktion verwendeten Fettsäuren werden tatsächlich durch die Pflanzen produziert, die man danach mit dem Biodiesel töten kann. Der sogenannte Biodiesel unterscheidet sich daher stark vom biologischen Teil der Ausgangsstoffe.

Ein regenerativer Treibstoff wäre Pflanzenöl. Ein Pflanzenölmolekül besteht chemisch gesehen aus einem Glycerinmolekül, das mit drei Fettsäuremolekülen verestert ist. Um Biodiesel herzustellen, werden Pflanzenölmoleküle in Glycerin und Fettsäuren zerlegt. Dann werden die Fettsäuremoleküle abgezweigt und mit aus Erdöl gewonnenem Methanol verestert, so daß ein Fettsäuremethanolester entsteht. Natürlich kann man so aus einem Pflanzenölmolekül drei Biodieselmoleküle gewinnen. Aber natürlich enthält das so gewonnene Biodieselmolekül nur ein Drittel der Energiemenge des Pflanzenölmoleküls. Außer etwas Volumen ist also nichts gewonnen. Normalerweise werden Treibstoffe nach dem verkauften Volumen abgerechnet, an der Zapfsäule steht daher immer der Preis pro Liter. Deswegen gibt es eine großangelegte Massenmedienkampagne, die zur Zeit den Unterschied zwischen dem Biokraftstoff Pflanzenöl und Biodiesel zu verwischen versucht.

Weil mehr und mehr Menschen beginnen, den Trick zu durchschauen und die beiden unterschiedlichen Stoffe auseinanderzuhalten, hat sich die Richtung der Massenmedienkampagne in der letzten Zeit etwas verändert. Statt den großen Unterschied zwischen Biodiesel und Pflanzenöl zu leugnen, wird nun behauptet, daß man mit unveränderten Pflanzenölen keine Fahrzeuge antreiben könne. Zumindest müßten Pflanzenöle zu dem Zweck auf eine hohe Betriebstemperatur vorgeheizt werden, so daß Fahrzeuge dafür sehr teuer umgebaut werden müßten und einen zweiten Treibstoff zum Anlassen bräuchten.

Selbstverständlich ist das ebenfalls eine Lüge, denn viele Menschen verwenden schon seit vielen Jahren naturbelassene Pflanzenöle als Treibstoff für ihre Fahrzeuge. Ihren Erfahrungen nach erfordert das wesentlich weniger und daher auch preisgünstigere Umbauten als das Fahren mit Biodiesel. Pflanzenöle sind ein harmloses Naturprodukt. Biodiesel dagegen ist nicht nur ein starkes Gift, sondern auch ein Lösungsmittel, das Kunststoffleitungen zersetzt. Für weitere Informationen über das Fahren mit Pflanzenölen, das zur besseren Unterscheidung von dem Giftstoff auch als Fahren mit Salatöl, worum es sich wirklich handelt, bezeichnet wird, ist hier das Forum der Salatölfahrer verlinkt.

Die einzige wahre Aussage an der Kampagne gegen den Biokraftstoff Pflanzenöl ist, daß ein Benzinmotor es nicht verkraften wird, falls man Pflanzenöl hineinschüttet. Aber herkömmlichen Diesel hineinzuschütten würde er ebenfalls nicht verkraften. Als alternativer Biotreibstoff bietet sich lediglich Ethanol an. Ethanol zerfrißt aber ebenso wie Biodiesel Kunststoffleitungen, daher sind eventuëll teuere Umbauten erforderlich. Um für weitere Begriffsverwirrungen zu sorgen, wird das Ethanol auch als Bioëthanol bezeichnet. In dem Fall soll damit aber nur ausgesagt werden, daß das Ethanol auf natürlichem Weg wie in einer Schnapsbrennerei und nicht durch die chemische Industrie aus Erdöl hergestellt wurde. Letzteres Verfahren wäre aber nur eine große Geldverschwendung für alle Beteiligten und wird deswegen sowieso nicht angewendet.

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